Sonntag, 17. Juli 2011

Mein neues Unternehmen: ganzichselbst | My new business: ganzichselbst (entirelymyself)

Damit ist es offiziell | By that it is officially started




So schnell hat man ein zweites Unternehmen gegründet? Hm ...
Did I really ound a second business that quickly? Hm ...


Mein erstes Unternehmen ist "Mad4Music" - eine Konzertagentur für A Cappella-Musik. Ich vermittle seit zwei Jahren A Cappella-Bands an Veranstalter wie Theater, Clubs, Festivals und Firmen. Ich liebe "Mad4Music" und lebe für die Musik, merkte aber schnell, dass das noch lange nicht alles ist, was ich machen möchte. Ein großes weiteres Themenfeld, was mich fasziniert, ist einfaches Leben, glücklich leben, man selbst sein, Zen, sich selbst kennenlernen, vereinfachen, hinterfragen, was man wirklich "muss", sich selbst lieben, gesunde Lebensweise, veg*e Ernährung, Umweltbewusstsein ... und was sonst noch so damit zusammenhängt.
My first business is "Mad4Music" - a concert agency for A Cappella music. The last two years I've been offering a cappella bands to venues like theatres, clubs, festivals and companies. I love "Mad4Music" and live for music. But soon I realized that this is not everything I want to do, by far. Another big topic I am fascinated of is simple living, happy living, being oneself, Zen, getting to know myself, simplifying, thinking about what one really "has" to do, loving myself, healthy living, veg* nutrition, environmental and ecological awareness ... and whatever else is connected to it.


Eigentlich entspricht dieses zweite Blog, dieses ganze zweite Unternehmen dann eher nicht meinem Drang, alles zu ver-1-fachen, aber ich fühle, es geht nur so. Das ist ein zu großes Gebiet, um es neben der Musik abzuhandeln. Es ist mir zu wichtig. Genau genommen *ist* das hier ja mein Leben. Es betrifft mich viel unmittelbarer als die andere Geschichte.
Actually this second blog, this entire second business contradicts my everlasting urge to unite and simplify, using only one (1) device to control everything. But I am feeling that there is no other way. It is a far too huge topic to squeeze it into my first blog, that should be about music only. It's too important for me. Actually this *is* my life. It affects me much more directly than the other thing.


Also habe ich zwei Leidenschaften. Das ist doch schön.
So well - I have two passions, then. That's nice.

Dann bin ich gespannt, wohin sich dieses Unternehmen hier entwickeln wird. Ich habe viele Ideen. Packen wir sie an.
Now I'm excited and curious where this business will go to. I have so many ideas. Let's do it.

Herzliche Grüße,
Sandra (Dresden, 17.07.2011)
Many greetings,
Sandra (Dresen, 17.07.2011)

Meine Geschichte - von der Beamten zur glücklichen Frei/u-Beruflerin | My story - from civil servant to happy freelancer



For English version see below

Wieso fasziniert mich das alles so? Einfaches Leben? Selbstbestimmtheit? Weil es meine Geschichte ist. Ich habe es erlebt, erlebe es immer noch. Und ich möchte es teilen und Menschen inspirieren, es mir nachzumachen. Es ist nicht so schwer, wie man denkt.

Ich war zuerst eine brave Tochter, dann wurde ich eine brave Studentin (ich hatte brav auf meine Mutti gehört und das Studium begonnen, was sie sich für mich - und ihre andere Tochter - gewünscht hatte). Dann wurde ich nahtlos eine brave Beamte. Und dann gingen die Probleme los.

Der Job war nichts für mich. Schon im Studium kam ich nicht gut klar, und im Arbeitsleben gab es viele Probleme. Man konnte mich und die anderen jungen Kollegen aus Sparzwängen nicht verbeamten, also schrieb man uns schlechte Beurteilungen, entließ uns und spielte auf Zeit. Denn wir klagten vor dem Verwaltungsgericht gegen die Entlassungen, und so lange durften wir weiter arbeiten, bis über unseren Fall entschieden war.

Inzwischen spielte ich mit dem Gedanken auszuwandern. Dafür musste ich meinen Hausrat, meine persönlichen Sachen, die ich mitnehmen würde, radikal reduzieren. Außerdem gab mir das Ausmisten auch das Gefühl, wenigstens einen Bereich meines Lebens selbst unter Kontrolle zu haben. Alles andere war ja immer fremdbestimmt gewesen.

Bei mir dauerte das Gerichtsverfahren mehr als 3 Jahre. Drei Jahre, in denen ich immer wieder schlecht beurteilt wurde, außerdem täglich sehr früh aufstand und sehr spät im Bett war, weil ich mehr als 160 km pendelte. Irgendwann forderte der Körper sein Recht, ich wurde immer öfter krank und brach schließlich mit 31 Jahren, nach 12 Dienstjahren, zusammen.

Endlich hatte ich begriffen, dass all das Kämpfen nichts bringt, dass das nicht das ist, was ich mir bis zur Pensionierung wünsche. Also beendete ich das Gerichtsverfahren vorzeitig mit einem Vergleich. (Kollegen, die ihr Verfahren bis zum Ende laufen ließen, verloren ihren Prozess und wurden ebenfalls endgültig entlassen.) Ich suchte eine berufliche Alternative - und fand sie: Ungefähr zeitgleich mit dem Studienbeginn war ich in engeren Kontakt mit Theaterschauspielern gekommen und träumte damals schon davon, lieber mit Künstlern zu arbeiten. Aber ich war ja vernünftig. Jetzt musste ich nicht mehr "vernünftig" sein. Ich beschloss, nun auch in eine andere Stadt umzuziehen, um näher bei meiner Familie zu sein. Hier stieß ich auch prompt auf eine Ausschreibung eines Praktikumsplatzes in einer Künstleragentur samt Veranstaltungsort. Dort und in anderen Kultureinrichtungen arbeitete ich ungefähr 1 Jahr lang mit, besuchte Vorträge und Workshops über das Musikbusiness, und schließlich beschloss ich, etwas ähnliches zu wagen.

Ich hab in meiner Freizeit schon immer gern in Chören gesungen oder Musik gemacht, habe Fanclubs gegründet, Fanmagazine herausgegeben, war seit einigen Jahren auch auf vielen A Cappella-Konzerten und -festivals, bin einigen Bands durchs ganze Land nachgereist und habe sehr schnell netten Kontakt zu Sängern und Mitfans knüpfen können. Also zählte ich zwei und zwei zusammen: Ich machte mich mit einer Künstleragentur für A Cappella-Musiker selbständig. Die Bands liefen mir geradezu in Strömen zu. Jeder sucht einen Booker.

Den Schritt weg vom "sicheren" Beamtentum, dem total fremdbestimmten Leben, habe ich nicht einen Tag bereut. Jetzt, mit Anfang 30, werde ich endlich erwachsen, treffe eigene Entscheidungen, mache eigene Erfahrungen, genieße es, keinen Boss zu haben und viele abwechslungsreiche Projekte auszuprobieren. Ich lerne so viel über ökorrektes Leben und Konsumieren, über Selbständigkeit, über die Zusammenhänge in der Welt, über Selbstliebe. Ich habe meine Spiritualität entdeckt und durch Blogs und Social Media-Plattformen viele inspirierende Freunde weltweit gefunden. Ich blühe wortwörtlich Tag für Tag auf, und das möchte ich teilen und weitergeben. Darum gibt es diesen Blog.

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Werde selbst zum

#Freuberufler


Hier ist deine kostenlose Anleitung dazu.

Viel Spaß!




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Why am I fascinated by all this? Living simple? Being yourself? Because it is my story. I've seen it, I'm still experiencing it. And I want to share it and inspire people to become early adopters. It is not as difficult as you think.At first I was a dutiful daughter, then I was a dutiful student (I obeyed my mom and started to study what she thought was best for me - and her other daughter). Then I was a dutiful civil servant. And then the problems began.

The job was not for me. Already at university I was not happy at all, and in the workplace there were many further problems. We youngsters were promised to be made civil servants for lifetime, but there were no finances for providing our jobs. So they wrote us bad
certificates, dismissed us and played for time, for they knew we would sue them at Administrative Court. And we did. We were allowed to continue working until our case was decided. 

Meanwhile, I was thinking of emigrating. But I had my apartment, so much stuff. So I started to reduce radically. That also gave me the feeling to have power at least in one area of ​​my life. Everything else had always been determined by others. 

More than 3 years later, the court still had not decided our case. Three years in which I was constantly watched and criticized. I also had to get up very early every day and was in bed very late, because I was commuting more than 160 km a day. At some point, my body called. I was getting sick more often and finally collapsed at the age of 31, after 12 years of service alltogether. 

Finally I realized that all this fighting did not help, that this is not what I really want to do until I retire. So I ended the trial early by an arrangement. (Colleagues who run their case until the end, lost it and were laid off, either.) I was looking for an alternative career - and found it. Approximately at the same time when I had started studying law, I made contact with theater actors and dreamed of working with artists. But I was so reasonable then. Now I no longer had to be dutiful. I decided now to move to another city to be closer to my family. Here I also immediately found the advert for an internship in an artist agency including venue. There and in other cultural institutions, I worked for approximately 1 year, attended lectures and workshops about the music business additionally, and finally I decided to try something similar on my own. 

In my spare time I always had loved to sing in choirs and make music. I had established fan clubs, published fan magazines, attended many a cappella concerts and festivals for several years. I had followed several bands throughout the country and easily met so many wonderful singers and other fans on my trips. So I put two and two: I started my own artists agency, one for a cappella music. The bands actually ran to me. Everyone is looking for a booker.

 The move away from "secure" civil service career, a life totally ruled by others, I have not regretted it for one day. Now, in my 30ies, I'm finally growing up, making my own decisions, living my own experiences, enjoy it so much. No boss but myself, always varieing projects. I learn so much about life and eco-friendly consuming, about independence, about the connections in the world, about self-love. I discovered my spirituality and found many inspiring friends around the world through blogs and social media platforms. I'm literally blooming every day, and I want to share and pass it on. So here is my blog.

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Shirts für Müßiggänger | 
Shirts for idlers




 



Freitag, 15. Juli 2011

[Serie] Freitags-Check-In #10 - Der Shop ist da!

Teddy wartet schon
Tadaa! Der Mad4Music-Shirt-Shop. Für alle, die mich immer wieder nach Merchandising mit dem bunten Logo gefragt haben. Es gibt 2 Designs zur Auswahl: Einen "mad4music"-Schriftzug und das Logo. Schaut euch in Ruhe um. Und falls ihr Sonderwünsche habt, schreibt einfach an sandra@mad4music.de. Ich freue mich über Anregungen und Nachfrage und werde sehen, was sich davon umsetzen lässt. Viel Spaß! 

Sa, 9. Juli: Samstag = Arbeitstag. Es lebe das Freiberuflertum! Aber ich mach's ja gerne. Ja, ich mag die eigentlich unverplanten Wochenenden. Da wache ich mal nicht mit einem "Du musst noch"-Gefühl auf (wie erholsam!). (Inner Mean Girl scheint am Wochenende frei zu haben.) Dann kommen mir oft die tollsten geschäftlichen Ideen. Und ich hab Muße, sie auch gleich umzusetzen. Diesmal hab ich ...
Girlieshirt - in bio und klassisch
eine neue Video-Email für Veranstalter erstellt. Eine ganz schöne Fummelarbeit, aber es lohnt sich. Ein Klick, und ein Booker im Theater oder Club kann direkt erleben, was meine Bands zu bieten haben. Spart mir auch eine Menge Porto und die Bands viel Material und Kosten im Vergleich zur Promo-CD/DVD. Ganz abgesehen von dem "Ballast", der sich mit unerwünschter Post bei den Bookern so ansammelt. Apropos Ballast:

Außerdem hab ich eine Menge weiterer Kleidung und CDs auf diversen Second Hand-Verkaufsplattformen eingestellt. Wenn alles für die gewünschten Preise weggeht, verdiene ich damit über 500 €! So liebe ich "Recycling"! Ist auch gut für die Umwelt.

Noch in der Nacht zu So, 10. Juli, hab ich die "Mein täglich Booking"-YuKoN-Challenge ausgerufen. Ich habe eine Datenbank mit Kontakten, die ich regelmäßig anschreibe oder anrufe. Auf dieser Liste sind aber auch noch eine Menge Namen, bei denen ich bisher noch keine Kontaktdaten recherchiert habe. Klingt nach öder Fleißarbeit, die man irgendwann mal macht, wenn mal Zeit ist, ne? Ist es auch. Das Problem ist also: Man macht es nie. Also recherchiere ich ab jetzt regelmäßig zwei Adressen (wochen-)täglich. Noch bevor ich etwas anderes anfange. So tut's niemandem weh, und es passiert regelmäßig, quasi automatisiert. Ich hoffe, es wird zur Gewohnheit. (Was ja Zweck der YuKoN-Challenges ist.)

Erdnussmuffins mit glutenfreiem Mehl
In der selben Nacht hab ich auch gleich noch was schönes gebastelt: Mein Blog hat eine weitere neue Seite, nämlich eine mit GESCHENKEN! Demnächst gibts da kostenlose Downloads, schaut doch immer mal wieder vorbei.

Als ich dann wieder wach war, wurde ich gleich erneut kreativ. Wer kein Brot hat, muss Kuchen essen. Ist böse, ich weiß. Aber genau so entstand der perfekteste Sonntagsbrunch, den ich mir wünschen kann:

Sieht ganz so aus, als ob es mir wirklich am besten tut, wenn ich mir überhaupt nichts vornehme. Hm, lässt sich das tatsächlich in die Wochentage rüberretten? Keine To do-Listen mehr?! Klingt traumhaft!

Lieblingsfrühstück
Am Mo, 11. Juli fielen meine erreichten "Ta das" dann nämlich auch prompt wieder kleiner aus. Mich lähmt das "Du musst noch" enorm. Das ließ sich auch nicht mit der Erinnerung an das fleißige und erfolgreiche Wochenende abstellen. Also nur ein paar Kleinigkeiten erledigt, viel Obst und Gemüse eingekauft - jetzt mach ich mir wieder ein paar Tage lang Erdbeer-Smoothies, hmmmm! Und abends gab's ja den Montags-Film beim Schwesterherz. Diesmal: Mangolassis und "Horton hört ein Who!" Ein schöner Film. Seine Botschaft war auch nicht zu überhören.

Und für meine Leser hab ich in meinem Blog jetzt ein "Das könnte Sie auch interessieren"-Gadget eingebaut, das weitere, ähnliche Beiträge in meinem Blog vorschlägt - mit Bild. Es kommt von LinkWithin und war superleicht zu installieren. So wünsche ich mir alle Anwendungen!

Di, 12. Juli: Ich hab eine "100 Things to do this year"-Liste (schon wieder so eine To do-Liste!) in meinem Organizer, und Nr. 62 davon hab ich heute erledigt: Camping. Meine Schwester, die kleinste Nichte (knapp 2) und ich "pavillonten" in ihrem Garten. Wir haben das Gartenhäuschen komplett ausgeräumt (inkl. schwerer Schränke), den alten Teppichboden von den Vorbesitzern rausgeholt, neuen Boden verlegt, alles schön geputzt und gemütlich neu eingerichtet. Die Klappmatratzen und Schlafsäcke schlugen wir drei dann auf der Terrasse auf, wo wir eine recht stürmische, aber nicht kalte Nacht verbrachten.

Etwas klassischeres Design
Mi, 13. Juli: Der Tatendrang ging gleich weiter! Jetzt war die Küche meiner Schwester dran. Wir haben eine Menge Sachen in den Umsonst-Laden gebracht und richtig viel Platz geschaffen! Am Abend guckten wir mit Ben & Jerry zur Gedächtnisauffrischung "Harry Potter" Teil 7/1 auf DVD, bevor wir es dann irgendwann ins Kino zum neuesten und letzten Abenteuer schaffen.

Do, 14. Juli: Ein sehr nettes neues Spielzeug auf meinem Netbook: Immer, wenn ich ein Wort in einem Text kopiere, erscheint jetzt neben meinem Mauspfeil eine Auswahl an Logos von Programmen, mit denen ich das ausgewählte Objekt direkt weiterverarbeiten kann. click.to-Info und Download.

Ich hab dann noch 40 neue Akten gekauft (das sind noch nicht genug - wer hätte gedacht, dass ich das mal sagen würde?! -, aber der Laden hatte dann keine mehr). Abends war ich Nichtesitten, weil ihre Eltern sich den neuen Harry Potter im Kino angeguckt haben. Das schlafende Kind hat keinen Mucks getan, ich dagegen hab eine ganze Reihe neuer Blogbeiträge verfasst.

Fr, 15. Juli. Ich lese mal wieder ein Buch, das absolut gar nichts mit Business oder Selbstmanagement zu tun hat, nämlich "Grüne Tomaten" von Fanny Flagg. Anders konnte ich schon gar nicht mehr abschalten, dauernd beschäftigte ich mich mit Geschäftsblogs, Überlegungen usw. Was aber auch noch gut hilft: Hörspiele. Heute erscheint die neue Folge meines Lieblingshörspiels "Jack Slaughter - Tochter des Lichts", jippie! Ich mag es so wegen der genialen Sprecher (Simon Jäger, David Nathan, Klaus Dieter Klebsch, Rainer Fritzsche, Gisela Fritsch uvm.) Und wegen des Humors. Die Sprecher dürfen sich echt austoben. Ziemlich abgedreht!

Und ich hab den Shirtshop endlich fertig bestückt und eröffnet. Lange hatte ich mich um einige technische Einzelheiten gedrückt, aber jetzt, endlich, ist es soweit, juhu! Mein erster Laden, wie aufregend!




So, liebe Leute, dann läuten wir mal das Wochenende ein. Mal sehen, was das wieder für uns bereithalten wird. Ich bin gespannt, ihr auch? Genießt es, macht ein bisschen Urlaub, aber passt mit der Sonne auf :) Bis zum nächsten Mal, 

Eure Sandra

Sonntag, 10. Juli 2011

[Serie] Kollegen | Colleagues: Jamie Ridler (jamieridlerstudios.ca) darüber, wie man all die Eindrücke auf Großereignissen übersteht

Ich lese viele Businessblogs und -seiten und stoße immer wieder auf Seiten, die ich so gut finde, dass ich sie teilen möchte. Deshalb mache ich das jetzt einfach mal, jeweils anhand eines konkreten Artikels. Viel Spaß und idealerweise ein wenig Inspiration also beim Weiterlesen und Stöbern.

Foto: www.jamieridlerstudios.ca

Ein sehr hilfreicher Artikel, nicht nur für besonders empfindsame Menschen, wie die Überschrift vermuten lässt. Vermutlich für jeden ist eine Messe oder eine große Konferenz - oder auch ein Festival, ja - zwar aufregend, spannend, lehrreich, mit vielen vielen Eindrücken und Begegnungen verbunden, aber früher oder später auch mit Anstrengung und dem Gefühl von Überwältigung durch all die vielen Eindrücke. Dieser Artikel enthält eine Menge guter Tipps, wie man das beste aus einem Großereignis mitnimmt, ohne hinterher mit Migräne flachzuliegen.

Dieser Artikel passt grad auch sehr gut auf meine Situation. Ich habe dieses Migräneproblem, auch nach positiv überwältigenden Erlebnissen. Und zusätzlich möchte ich mich auch auf eine besondere Weise ernähren (glutenfrei und möglichst vegan), idealerweise auch während solcher Veranstaltungen, was eine Menge Vorbereitung und Organisation bedeutet, aber dann während des Ereignisses auch mehr Wohlfühlen. Da jetzt demnächst unsere Grazreise - www.vokal.at - ansteht, also wieder mal ein sehr passendes Timing.

Okay, nun aber mal zum Artikel. Jamie schreibt:

How to Get the Most Out of a Conference When You’re an Introvert or HSP (highly sensitive person) Part I

by Jamie Ridler on June 23, 2011

As a someone who lives on the cusp of introvert and extrovert, big events like the World Domination Summit are both a thrill and a challenge. Luckily, at a conference about non-conformity, no one bats an eye if you spend time in a hammock instead of networking! But even this very understanding environment, it takes a bit of pluck to give yourself the loving care you need when it seems like everyone else is joining the party!

It’s taken me years to feel comfortable opting out when things become too much (or better yet, before they become too much). I’ve worried people would find me unfriendly and I just hated the prospect of missing out on anything, especially building friendships. But I’ve also learned that if I don’t take my time to walk and breathe and process and be quiet, I really do miss out. Nothing sinks in and I actually become less friendly and less available because I’m totally tapped out. ..."  Weiterlesen im Originalartikel

Freitag, 8. Juli 2011

[Serie] Freitags-Check-In #9: Wilde Esel und angeknabberte Elefanten

Ich nehme Kartenbestellungen für das Real Group-Konzert am 6.11. in Dresden entgegen! Je mehr Karten wir zusammen bestellen, umso größer wird unser Rabatt. Wir starten bei 10% (Rabatt gilt in allen Preisklassen). Kartenbestellungen mit Angabe der Preiskategorie und ggf. Ermäßigung bitte an sandra@mad4music.de. Einen Saalplan findet ihr hier. Den Rabatt gibts nur bei Bestellungen direkt über mich. 

Der Post zum Feierabend. Also eurem. Mein Arbeitstag beginnt ja quasi erst :) 

Wie war eure Woche so? Meine hatte es in sich, war voller Tatendrang und Energie und Hibbeln und Vorfreuen und Erledigen. Aber seht selbst:

Am Fr, 1. Juli plante ich noch mein künftiges A Cappella-Imperium weiter, muahaha. Am Abend gab's die Gospelnight-Nachtreffen-Grillparty. War das kalt!! Und schon beim Anschauen der Filmmitschnitte (wir mit Nina Hagen auf der Bühne!) hatte ich wieder ziemliche Sehnsucht und Lust auf die neue Saison. Bloß gut, dass es nur noch 2 Monate bis zu den neuen Proben sind. Ab dem 9.9. könnt ihr mit uns gospeln! Ja, jeder darf mitmachen, ohne Vorsingen!


Aus meinem Businessplan
Die Nacht zum Sa, 2. Juli wurde noch richtig wild. Nein, nicht was ihr denkt! Ich hab einen wilden Esel geritten. Hehe :) Damit habt ihr jetzt nicht gerechnet, was? Das ist auch nicht ganz ernst zu nehmen, sondern ein Bild, das die göttliche Leonie hier geprägt hat, und das so gut passt. Es ist ein Projekt, eine Idee, die unbedingt ganz dringend jetzt - nämlich genau in der Nacht um halb 3 - ausgeführt oder zumindest eingerührt - werden muss.

Den Tag (der etwas später begann als üblich) verbrachte ich wieder mit besagtem Esel. Teil davon ist obige Ankündigung. Und ich durfte eine Website probelesen, die demnächst die A Cappella-Welt erfreuen wird. Schön! Außerdem lauschte ich weiter dem "One Minute Millionaire" und fand heraus, dass ich alles richtig mache. Das ist doch auch was. Und ich schrieb mal wieder diverse Blogbeiträge. Einer, der zu Mad4Musics ersten 2 Lebensjahren, wurde gleich veröffentlicht, andere lungern noch so rum oder kommen in den nächsten Tagen und Wochen. Output hab ich z. Zt. reichlich, sehr schön.

Auch bei den Affiliates dabei
Den So, 3. Juli, hab ich ebenfalls durchgearbeitet. Ich hatte es schon länger geplant: Endlich Affiliate-Links durchschauen - also verstehen - und richtig einsetzen. Jetzt gibt es die Was mich begeistert-Seite hier im Blog, auf der ich die Produkte weiterempfehle, die mir selbst helfen und mich begeistern. Ich finde Affiliate-Marketing klasse!! Jeder hat was davon. Guckt's euch mal an!

Mo, 4. Juli: Ablage leer geräumt, an der einen und einzigen Kontaktdatenbank weiterexperimentiert (z. Zt. versuche ich's mit MyPhone Explorer, das exportiert die wichtigsten Kontakte auch aufs Handy), ein Buch weggeschickt, dass mir 25 € einbringt (es lebe das Ausmisten), ganz viel Knuddeln mit den Nichten, und abends mit Schwesterlein und Silke "Julie & Julia" und ... *ausatem* ... Pudding aus Raspeln. (DAS war jetzt mal KEIN Affiliate Link :D) Mal ehrlich, was kann es Schöneres geben?!

Di, 5. Juli: Ich habe heute einen Elefanten gegessen. Oder zumindest ein ganzes Stück weit angeknabbert. Was? Kennt ihr nicht das Sprichwort: "How do you eat an elephant? One bite at a time."?! Ich kannte es bisher auch nicht - und ich find's auch keine so schöne Vorstellung, so als Vegetarier. Aber inhaltlich geb ich ihm recht. Suche anderes Riesenessen, das ich einsetzen könnte ... Ach, was ich heute geschafft habe? Den neuen Newsletter geschrieben - endlich! Und schon mal auf der Homepage veröffentlicht. Und darüber getweetet. Das Schreiben ist immer gar nicht so einfach, irgendwie kapiere ich diese Technik noch nicht. (Und morgen das Rausschicken per SuperMailer wird sogar noch verzwickter. Ob ich den jemals durchschauen werde? Deshalb die Sache mit dem Elefanten - an die weiteren großen Stücke denke ich erstmal nicht, sonst fang ich gar nicht erst an.)

Mi, 6. Juli:  Der Newsletter ist raus! Ich kann leider nicht behaupten, dass ich mich endlich mit dem Programm angefreundet hätte. Zuerst sah es schon so aus ... bis ich dann feststellte, dass es zugunsten der neuesten Kontaktliste meine alten, mühsam und mit viiiiel Geduld und Liebe angelegten Listen in meiner Mutterdatenbank gelöscht hatte. Alle!! Grrrrrrrrr! Danach ein paar Telefonate, ... Der Chorabschied für den Sommer wurde kuschelig, als wir uns unter den großen Sonnenschirmen vor dem Regen zusammenkauerten. Heute ging auch das Singen wieder beschwingter (das fand vor dem Aufbruch zur Kneipe statt, nicht, dass hier Gerüchte aufkommen). Eben hab ich noch meinen Notenhefter hübsch beklebt. Das wird quasi ein tragbares Chorallen-Museum.

Do, 7. Juli: Den Tag verbrachte ich wie üblich überwiegend mit der Familie. Und abends packte mich der Tatendrang und ich erledigte noch einige lang schwelende Aufgaben: Der Urlaub für Graz ist genehmigt, die Betten sind reserviert, juhu, die Fahrtstrecken und Mitfahrer sind nun auch klar - es kann losgehen. Am liebsten hätte ich schon gepackt. Außerdem hakte ich bei einigen Konzertoptionen nach, führte ein, zwei Telefonate dazu und machte endlich die Logoshirt-Probebestellung, damit es demnächst hoffentlich endlich mit meinem Shirtshop losgehen kann. 

Und heute, am Fr, 8. Juli, wurden zuerst mal glutenfreie Zimt-Pfeffer-Muffins gebacken und z. T. schon verfrühstückt. Ist schon leckerer als so ein Elefant :) Ich schrieb weitere Blogbeiträge, Facebook- und Twittermeldungen - nicht umsonst ist ja heute mein Marketing-Freitag. Es brachte mir tatsächlich auch schon neue "Liker" bei #acappellaost auf Facebook. Dann ging ich wieder in die "Schlafschule" (kennt ihr "Schöne neue Welt" von Aldoux Huxley?): Ich lauschte weiteren Abschnitten aus "One Minute Millionaire" - was nie beim Lauschen allein bleibt, sondern immer - IMMER - in Tun mündet.

Jo, und so wird es dieses Wochenende wohl auch weitergehen. Ich werde berichten :) Habt ein schönes selbiges. Liebe Grüße an alle Leser! Bis dann.

Sonntag, 3. Juli 2011

[Serie] Circle Selbstporträt - Woche 27: Man selbst sein.

Queen Loran hat im Januar im Goddess Circle ein wöchentliches Projekt ins Leben gerufen, bei dem sie an jedem Sonntag ein bestimmtes Thema auswählt und uns Fragen dazu stellt. Wir posten ein aktuelles Selbstporträt und schreiben unsere Gedanken zu ihren Fragen nieder. Ich habe beschlossen, einen Teil meiner Antworten aus dem o. g. Forum jetzt auch hier zu archivieren. Das ganze ist natürlich in Englisch, weil die Sprache im Circle Englisch ist.
 
Listen to your self-talk the next time you have a negative experience.  What are you saying to your self?
Oh, I pity myself a lot. And my whole world crashes if something negative happens to me. I take it quite personal. But I am learning that it takes only a short time and some nights of sleep and everything feels lighter, even ok again.


Are you truly content or afraid of change?
Half-half. I like routine and to know where everything is/how it works, but I hate boredom. And I'm getting bored too easily nowadays. So I need lots of diversion in work and life.

How silly can you be?  How silly do you want to be?
Depends on the people around me. They're always contagious for my own mood. I like being silly and try to integrate it more into my life. My nieces call their other auntie "Quatschtante" - silly aunty. Sometimes they call me this, too. Then I am very proud :D


What are you choosing for your life?
Freedom. Not to harm anyone. Living my own life, not the one others designed for me.

Freitag, 1. Juli 2011

[Serie] Freitags-Check-In #8 - Happy Birthday, Mad4Music!


Wieder mal ist ein Monat nur so verflogen. Manchmal frag ich mich wirklich, wo *ich* die ganze Zeit gesteckt habe. Gut, dass ich es diesmal in den vorherigen Check-Ins nachlesen kann.



Ein Fenster meines Business Plans
Mo, 27. Juni - Ausläufer der Migräne, Kleinkramtag. Ich bin ja immer bestrebt, alles übersichtlich und ausgedünnt zu halten.
An dem Tag habe ich meinen "allwissenden Agentur-Ordner" - ja, nur ein einziger, alles an einem - 1 - Platz - mal wieder durchgesehen. Der enthält Übersichten über meine Tätigkeitsfelder, über Marketingmöglichkeiten, über Organisatorisches, ..., Telefonnotizen, die nicht konrekte Projekte betreffen, ... Beim DVD-Abend dann ein wunderbarer Film: "Licht im Dunkel", über die taubblinde Schriftstellerin Helen Keller - deren 130. Geburtstag dieser Tag war. Ich liebe Synchronizität!

Der Di, 28. Juni war erstmal viel zu heiß, um am Schreibtisch zu schwitzen. Ich besorgte mir frisches Obst für Smoothies (Banane - Apfel - Ananassaft und Heidelbeeren - hübsch), machte mir einen Salat und erledigte dann diverse Aufgaben, die schon ewig gewartet hatten: Kaufte eine neue Domain für dieses Blog (www.mad4music-blog.de; Umzug folgt), räumte ein wenig im Blog auf, schrieb ein, zwei neue Beiträge (vor), ...

Mi, 29. Juni: Die Chorprobe fiel mir diesmal enorm schwer. Bin ich urlaubsreif? Na, wir planen ja schon ... (Zusätzlich hatte jemand den Zugang zu meinem Fahrrad blockiert, und ich musste hin laufen.) Aber der Rückweg war dann noch richtig erhellend. Jaja, der 2. Agentur-Jahrestag wirft seine Schatten voraus und animiert zu Rück- und Vorschau. Wohin soll das alles mal gehen? Was kann ich besser machen? Was läuft schon gut? Will ich das so überhaupt? Viel Nachdenken also in dieser Woche ...





Dabei befeuerte mich übrigens das Buch "One Minute Millionaire". (Und nicht nur mich, Leonies florierendes Goddess Business ist auch darauf aufgebaut.) Es besteht aus zwei Teilen: Einem Fachbuch mit den Fakten und einer Geschichte, in der die Sachen angewandt werden. So bietet es für jeden Lerntyp den besten Zugang. Der Titel ist reißerisch, ich geb es zu, aber der Inhalt hat mich überzeugt.

"One Minute Millionaire" für 8,77 € als englisches Taschenbuch


"One Minute Millionaire" (und eine Unmenge andere Hörbücher) für 9,95 € bei Audible



Do, 30. Juni: Mein heutiger Statusupdate auf Facebook und XING lautete:  
Ich bin offen für die Mitarbeit an musikalischen/kulturellen Projekten. Bevorzugt: A Cappella-Festivals ;) sandra@mad4music.de

Also falls jemand Unterstützung braucht ... Ich meine das ernst.

Fr, 1. Juli: Geburtstag! Herzlichen Glückwunsch, 2 Jahre Mad4Music! Es wird noch einen gesonderten Blogbeitrag mit meinen Gedanken dazu geben. Ich bin gespannt auf die nächsten Jahre und freue mich darauf, sie mit euch allen zusammen auf die eine oder andere Weise zu erleben.

  




Habt ein schönes Wochenende. 
 

Montag, 27. Juni 2011

[Serie] Circle Selbstporträt - Woche 26: Freunde

Queen Loran hat im Januar im Goddess Circle ein wöchentliches Projekt ins Leben gerufen, bei dem sie an jedem Sonntag ein bestimmtes Thema auswählt und uns Fragen dazu stellt. Wir posten ein aktuelles Selbstporträt und schreiben unsere Gedanken zu ihren Fragen nieder. Ich habe beschlossen, einen Teil meiner Antworten aus dem o. g. Forum jetzt auch hier zu archivieren. Das ganze ist natürlich in Englisch, weil die Sprache im Circle Englisch ist.

Wonderful wonderful prompts again. I'll answer them quiet short today because of my headache, but I made a to-do I'll tell you a little later in this post :) 


What are the benefits of friendship?  What is the best kind of friend?
You never are alone.


Do you have old friends that you wish you were still in touch with?  Is it possible to contact them now?  Have friendships slipped by over the years?
Sure. At the moment I remember one former pen pal I've been looking for for quiete a while ...

I aim to write down long long lists of all the stations of my life so far and of the people whom I met there: Neighbours, relatives (most of our direct cousins we do not know), kindergarten, school classes, summer camps, pen pals, jobs ... That'll be fun and I would love if I found addresses of the most of them and have lose email (or Facebook ...) contact to hear what they are doing and let them know what I do occasionally. And see what'll happen.

What feelings do you have about friendship?  Do you prefer lots of acquaintances or one deep friendship?  Are you where you want to be with your friends?  Do you have regrets?
I prefer both kinds of friendship: A few near ones to share good and (even more important) bad times. I have my beloved Goddess sister Stefanie - the most important person in my world - and patient Silke (you met her in one of our last weekly posts). I so hope I do not challenge them too much in being my friends but am able to give back something.

I have some friends that know a lot of me but are living further away: Maggie I met at Grammar School, Alex I studied with, Dani - a former pen pal who became much more than pen pals during the last ... wow, 12? years ... My former colleage Kathrin I hardly see now :(, Susanne I met through an ecofriendly internet platform ...

And I love having a lot of accquaintances all around the country, even the world. It's great if you go somewhere and know one/a few people there. And meeting new ones is so easy for me nowadays. If we have something in common (I meet many people in a cappella forums and on concerts) or they have really interesting, inspiring lives (see you, dear goddesses :) ... or people I meet while attending concerts by car sharing or couchsurfing) I want to call them my friends and stay in touch. I wanna have an open life and an open house where everyone can visit and stay for a few days just as I can stop by so many dear people I know from concerts etc.

What, if anything, gets in the way of friendship?  What would clear the way?
In day-to-day-life life gets in the way. Everyone is so busy with their small lives that patient friends are forgotten too easily. I love that Stef, Silke and me have one or two regular weekly evenings: On Mondays we three meet at Stef's and watch "Glee" or a nice DVD. (And eat a lot pudding :)) And on Thursdays Stef and me cook lunch together and spend the afternoon with their kids. Rituals are great. (I also have a Sunday-phone-ritual with our mom who lives 500 km away.) 

And bigger things that got in the way of friendships before was that I was no longer myself when reaching the biggest stress with my old carreer. I changed and I had not the energy to be nice and did not know how to make my life less stressful. Most of these hurt friendships I could "repair" in the meantime.  

Friends are like stars. You can't always see them but they are always there.

[Serie] Freitags-Check-In #7 - Parole: Verträge, Verträge, Verträge! Und Leipzig.

Dank Rumtreibereien und Migräne musstet ihr leider wieder etwas auf den aktuellen Freitags-Beitrag warten, aber hier ist er - in Überlänge. 

Ende Mai hab ich ja als Haupt- und einziges Ziel für den neuen Monat festgesetzt: "Verträge, Verträge, Verträge!" Nun ist der Juni auch schon wieder fast rum! Wie mache ich mich?

Sa, 18. Juni: Ich hab die meiste Zeit des Tages Blogbeiträge aus anderen Blogs hierher übertragen. Z. T. schon veröffentlicht, z. T. auch noch nicht. Zu finden sind sie hauptsächlich unter der Kategorie "Sandra", also eher persönlicher Natur.

Außerdem - BRN - die erste (das Straßenfest Bunte Republik Neustadt). Den ganzen Abend dort verbracht. Mini-Klassentreffen - in einem Fall seeehr mini (10 Minuten?), jedenfalls seit 15 Jahren erstmals wiedergesehen. (Unser Abi war tatsächlich vor 15 Jahren?!) Die BRN blieb friedlich - schön.

So, 19. Juni: BRN - die zweite. Diesmal mit einem Auftritt der Chorallen Dresden am meiner Meinung nach schönsten Fleck der BRN - dem mit internationalen Ständen und Musik bestückten Martin-Luther-Platz. Ein sehr stürmischer Auftritt. Das Publikum war so tapfer. Die Premiere lief gut, der Regen auch. Deshalb ging es nach dem obligatorischen Indischen Snack ziemlich bald nach Hause; ich war so kaputt.



Foto: Chorallen-Facebook
Mo, 20. Juni: Viel zu erledigen. Mitfahrgelegenheiten für Leipzig am Do und Fr zum ACA-Wettbewerb gebucht. Und noch so einigen Kleinkram mehr. War ja schließlich Kleinkram-Montag. Abends erstmals kein "Glee" - die 1. Staffel beginnt grad von vorn - Sommerloch. Dafür sehr nette DVD.

Booking-Di, 21. Juni: Ich hab viele neue bunte Akten auf dem Tisch (siehe vorige Woche), die wollen nun regelmäßig abtelefoniert werden. Also an die Arbeit. Lief schon sehr gut heute.

Booking-Mi, 22. Juni: "Beginnen ist Stärke - vollenden können ist Kraft." (Johann Wolfgang v. Goethe)  war heute der Spruch des Tages in meinem Sprüchebüchlein. Er muss mich gekannt haben; ich hab schon wieder eine Menge am Köcheln. Immerhin, ganz in dem Sinne vollendete ich heute mal eine schon vor längeren Zeiten begonnene Sache: Eine Pressemitteilung. Geburtstagsvorbereitungen. Ja, nächste Woche Freitag wird "Mad4Music" schon 2 Jahre alt!!! Und weitere Booking-Akten. 

Abends Chorprobe. Sehr nass (sobald ich das Fahrrad bestieg, goss es) und etwas zerstreut allerseits, aber sehr nett.


Am Do, 23. Juni und Fr, 24. Juni ließ ich mir natürlich nicht den Besuch beim Internationalen A Cappella-Wettbewerb in Leipzig nehmen. Freier Eintritt und neun meist grandiose Bands. Ein ausführlicherer Bericht folgt, ich habe mir eine Menge Notizen gemacht und die Tage samt all der Musik, den spannenden (Wieder-)Begegnungen und Eindrücken sehr genossen. Und zur Platzierung schrieb das veranstaltende Internationale Festival für Vokalmusik "a cappella" auf Facebook: "Dieses Jahr gibt es keinen eindeutigen Gewinner beim A CAPPELLA Wettbewerb: Die Jury vergab keinen ersten Preis, dafür teilen sich Audiofeels (Polen) und Lalá (Österreich) den zweiten Platz. Audiofeels bekamen zudem den Publikumspreis. Dritte wurden Postyr aus Dänemark." Herzlichen Glückwunsch auch von mir!



Nach der Rückkehr dann noch zum Familientreffen.


Am Sa, 25. Juni musste ich mich erstmal von den Eindrücken und der Woche erholen. (Zu recht, wie sich noch zeigen sollte.) Also verbrachte ich den Sa ganz gemütlich extralange im Bett, bis es dann nachmittags nochmal nach Leipzig ging, zum lang geplanten und ersehnten Rajaton-Konzert. Die Band steht schon seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste. Und es war ... traumhaft!


Am So, 26. Juni holte sie mich dann doch ein: Die Migräne. Diesmal mit Sehstörungen und Gefühlsverlust in der Hand - erschreckend! Gut, dass ich hier nicht allein war. Also hingen mein Besuch und ich nur auf dem Sofa (sie am Computer) rum, ich ruhte viel, und wir ließen es uns gut gehen.

Das war die vergangene Woche. Ich bin gespannt, was die nächste bringen wird. Und halte euch natürlich auf dem Laufenden. Habt alle eine richtig schöne Woche!

Mittwoch, 22. Juni 2011

[Serie] Circle Selbstporträt - Woche 25: Gefühle ausdrücken

Queen Loran hat im Januar im Goddess Circle ein wöchentliches Projekt ins Leben gerufen, bei dem sie an jedem Sonntag ein bestimmtes Thema auswählt und uns Fragen dazu stellt. Wir posten ein aktuelles Selbstporträt und schreiben unsere Gedanken zu ihren Fragen nieder. Ich habe beschlossen, einen Teil meiner Antworten aus dem o. g. Forum jetzt auch hier zu archivieren. Das ganze ist natürlich in Englisch, weil die Sprache im Circle Englisch ist.
At the moment I'm feeling very fragile. I practised expressing feelings and standing up for myself the last two days and it was hard and is still reverberating. I had to defend my business against critics. Critics from my closest family. It does not feel good, but I know it will help me grow.

Are you able to express your feelings?  To yourself?  To loved ones?
Writing about them is easier than talking. And writing here in the circle, even about "bad" feelings feels save. But "in real life" everything else than "feeling fine" makes me feel so vulnerable that I tend to avoid it. Often even in front of myself.

What do you do when you have something you want to say but are having trouble saying it?
I procrastinate or I write a letter/mail or - when I have to talk - I rather blurt it out without thinking. I have a passionate heart and a huge sence of justice. And a quite naive imagination of "the world is good" that sometimes gets shaken. I am not at all used to arguing or discussing different opinions and so it uses to come with tears and tremor. (In my childhood there was no other opinion than my parents', but they never argued in front of the kids, and later I was an obedient civil servant; I only liberated myself about 3 years ago and am now practising standing up for my opinions and learning that critics are not always right.)

Do you fear that you will change a relationship by expressing your feelings?
Yes. I used to think "If I am not nice they won't like me anymore". (And in some cases I had to make the experience that once I finally spoke my truth about something I am uneasy with the relationship broke. Maybe because I did not find the right words and/or held it back for too long.)

Is there something you need to do differently in order to be able to speak more honestly?
I guess it's just a matter of practise. I still think that it is right to be nice but I am also convinced that sometimes it is important to say my opinion and question behaviour and statements of others.